Antennenkabel Unterschiede

Antennenkabel Unterschiede bei den verschiedenen Satelliten- und Fernsehkabeln sind vorrangig in der Dämpfung, Abschirmung und Länge des Kabels zu finden. Dabei sollte auch der Kabeldurchmesser nicht vernachlässigt werden. Die meisten SAT-Kabel besitzen einen Durchmesser von 2 bis 15 mm. Vereinzelt sind allerdings Kabel zu finden, die einen Diameter von nur einem oder bis zu 100 mm aufweisen. Hierbei gilt: Je dicker das Antennenkabel, desto besser. Leider lässt sich dies nicht für alle Hersteller so leicht pauschalisieren. Daher sollte vor allem das Innenleben der Kabel genauer betrachtet werden.

Unterschiede bei der Abschirmung

Eine gute Abschirmung innerhalb des SAT-Kabels ist wichtig, damit dieses unempfänglich für etwaige Störsignale ist. Ohne die spezielle Isolierung könnte beispielsweise das Mobiltelefon jedes Mal den Bildschirm zum Flackern bringen. Vor allem in Innenstädten oder auf Grundstücken in unmittelbarer Nähe zu Funkmasten kann es passieren, dass starke Mobilfunk- oder UKW-Signale bis zum inneren Leiter des SAT-Kabels vordringen und das eigentliche Signal beeinflussen. Dieser Vorgang führt nicht selten zu Bild- und Tonstörungen. Die Abschirmung ist also maßgebend verantwortlich für das Übertragungsverhalten. Je kürzer das Antennenkabel ausfällt, desto besser funktioniert die Abschirmung. Dabei können auch günstige SAT-Kabel zufriedenstellende Ergebnisse leisten. Prinzipiell wird diese Isolationsform vom Hersteller durch einen bestimmten Wert angegeben, welcher sich auf der Verpackung befindet. Je höher diese Zahl ist, desto besser wird das Kabel von magnetischen Feldern abgeschirmt, was wiederum eine höhere Übertragungsqualität bedeutet. Beim Kauf sollten Sie daher auf eine hochwertige Abschirmung achten. Je besser diese ist, desto länger darf auch die Kabellänge sein und desto sicherer ist das Signal vor störenden Einstrahlungen geschützt.

Verschiedene Dämpfungen bei Antennenkabeln

Unter der Dämpfung wird der Signalverlust vom Leistungsanfang bis letztlich zum Empfänger angegeben. Die Abschwächung der Antennenleitung ist dabei frequenzabhängig. Je höher die Frequenz ist, desto größer wird die Dämpfung. Sie wird außerdem von weiteren Faktoren, wie dem Alter des Kabels, dem Innenleiter, dem Leitungsmaterial sowie der Arbeitstemperatur bestimmt. Je länger also das Antennenkabel ist, desto stärker wird auch die Dämpfung realisiert. Sie wird stets in Dezibel ausgewiesen. Die Dezibel-Angabe auf dem gewünschten SAT-Kabel sollte möglichst hoch sein, damit beim Empfänger auch qualitative Signale eingehen können. Der Wert sollte also nach Möglichkeit nicht unter 90 Dezibel liegen, um Multimediasignale in ausreichender Stärke zu gewährleisten. Besitzen Sie ein HDTV-Gerät, empfiehlt sich eine Dämpfung von über 120 dB. Dickere Hochfrequenzkabel mit versilbertem Innenleiter sowie ebenfalls versilberter Schirmung sind in der Lage, die Dämpfung möglichst gering zu halten und so ein konstant sicheres Signal zu gewährleisten.

Antennenkabel mit und ohne F-Stecker

Viele Antennenkabel-Sets besitzen bereits auf beiden Enden diverse Anschlüsse. Sogenannte F-Stecker sorgen dafür, dass Sie die Stecker fest mit einem Gewinde an der Buchse verschrauben können und diese so nicht wieder herausrutschen. Das sorgt nicht nur für einen besseren Kontakt, sondern ermöglicht eine höhere Resistenz gegen Zugkräfte. Sollten diese Befestigungen nicht schon von vornherein beim SAT-Kabel enthalten sein oder Sie möchten Ihr Antennenkabel verlängern, gibt es „Self-Install“-Stecker sowie Aufdrehe-Stecker. Die Qualität der Übertragung kann allerdings unter einem zu langen Kabel leiden. Daher sollten Sie möglichst darauf verzichten, das Satellitenkabel durch F-Verbinder um unnötige Meter zu verlängern.

Die besten Kabel finden Sie in unserem Antennenkabel Test sowie unserem SAT-Kabel Test.